Damenrede
Die Frau am Scheideweg
Chance und Bewährung. Neun goldene Hausregeln um das Blatt zu wenden
Verehrte Damen! Sie als Frau stehen heute am Scheideweg: Entweder Sie verfolgen den irrigen und menschheitsgefährdenden Kurs der Vermännlichung weiter, oder Sie entschließen sich, bevor es zu spät ist, zu Ihren schöpfungsgewollten Ursprüngen und Bestimmungen zurückzukehren. das müssen im 21. Jahrhundert natürlich nicht mehr Kinder, Küche und Kirche sein, aber diese drei gehören schon auch dazu.
Und vergessen Sie nicht: Je besser es uns, den -Ihren- Männern geht desto besser auch Ihnen selbst. Unser Wohlbefinden ist auch das unserer Gefährtinnen. Ist das keine lohnende Aufgabe? Solchen Frauen, wenn es sie gäbe, würden wir gern alles zu Füßen legen, auch uns selbst.
Die NEUN GOLDENEN HAUSREGELN
1. Nicht zanken, sondern danken!
Sicher hat ER mal nicht recht - kein Mann ist unfehlbar, und wer viel tut, macht manches falsch. Deshalb behandeln Sie ihren Göttergatten mit Nachsicht und ehrendem Verständnis. Es wirkt nachhaltiger, ihn sanft auf einen Irrtum hinzuweisen und diesen diplomatisch zu korrigieren, als ihm denselben gar noch lautstark vorzuwerfen. Etwa so: "Ich weiß ja, wie schwer das alles unter einen Hut zu bringen ist, und diese Kleinigkeit bring ich schon wieder in Ordnung." Kuß und vielleicht sogar ein Blumenstrauß sind Ihnen gewiß.
2. Machen Sie sich hübsch für ihn!
Kittelschürzen, ausgebeulte Jogginghosen und Lockenwickler sind in SEINER Gegenwart tabu. Legen Sie Rouge auf, und greifen Sie zu seinem Lieblingsparfüm, bevor er nach Hause kommt. Er darf niemals den Eindruck haben, daß Sie sich nur für auswärtige Anlässe schön machen. Wenn er erst einmal erzählt, daß seine Sekretärin eine neue Frisur hat, kann es schon zu spät sein. Sie hätten vorbeugen müssen...
3. Hausputz ist Ihre Angelegenheit!
Verfallen Sie um Gottes Willen nicht in die längst als Sackgasse erwiesene Marotte, Ihn in Küchen- oder Haushaltsarbeiten einzubeziehen. Das kann sich nur als Bumerang herausstellen. Arbeiten wie Wischen, Waschen, Nähen, Bügeln Kochen gehören nicht unter seine Augen! Es sollte genügen, daß er das Geld nach Hause bringt. Und das soll er doch wohl auch gern tun - oder?
4. Seien Sie sein bester Sachwalter!
In Gesellschaft, im Freundes- und Verwandtenkreis müssen Sie als unverbrüchliche Gefolgsfrau Ihres Mannes gelten. Er muß sich auf Sie blindlings verlassen können. Anerkennung und Bewunderung sollten Sie ihm vorzugsweise vor Dritten zollen. Etwa: "Manchmal frage ich mich, wie ein einziger Mensch soviel wissen kann wie mein Paul." Sie werden einen wärmenden, dankbaren Blick von IHM ernten. Kann es Schöneres geben?
5. Gehen Sie diplomatisch vor!
Selbst bei Irrtümern, die er äußert oder begeht, sollten Sie sich bedingungslos hinter ihn stellen, und das vor allem in der Öffentlichkeit. Es ist nicht Ihre Sache, über die Richtigkeit oder Unrichtigkeit SEINER Anschauungen oder Handlungen zu befinden. Unter vier Augen können Sie ihm dann mit weiblichen Geschick Ihre Meinung schildern. Er wird Ihre Diskretion zu Schätzen wissen.
6. Halten Sie ihm den Rücken frei!
Sie ehren sich und ihn, wenn Sie zusätzlich Funktionen und Verantwortungsbereiche übernehmen: Auf Tankstellen, Postämtern, in Kaufhäusern, beim TÜV und in chemischen Reinigungen haben Männer im Grunde nichts verloren. Dort begegnen sich nur die Gescheiterten. Soll Ihr Mann zu denen gehören? Und empfinden Sie es nicht als entwürdigend, ja beschämend für Sie als Frau, Ihren Mann am, Wurststand
im Supermarkt zu sehen?
7. Entdecken Sie den Reiz des Dienens und die Chance des Dienendürfens!
Dienen macht Freude! Und es gibt Gelegenheiten genug, ihm eine Freude zu machen. Bier hat zum Beispiel ja bekanntlich keine Beine, und keine Flasche kommt alleine vom Kühlschrank auf den Tisch. Soll ER das Bier holen, nur weil er es auch drinkt? Ihren Töchtern sollten Sie ein gutes Vorbild sein und sie auf das spätere gesellschaftliche Leben bestens vorbereiten.
8. Erraten und erfüllen Sie seine geheimsten Wünsche!
Gibt es einen beglückenderen Anblick als IHN - an Ihrer Seite schlafend - mit dem Ausdruck der Sättigung und Erfüllung im Gesicht? Das ist IHR Werk!
9. Sehen Sie den Tatsachen ins Auge!
In allen Lebenslagen und besonders im Auf und Ab des Beziehungs- und Ehealltages gilt die Goldene Hausregel:
IHR MANN IST SO GUT; WIE SIE IHN BEHANDELN
Bericht: Carsten Hirte - Photos: Carsten Hirte
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