104 Jahre sind seit Gründung der Ludovica 1921 vergangen. Ein Grund zu feiern und ein schöner Anlass, sich mit Gästen im Peterskeller
einzufinden, um der Gründung unserer Verbindung im Jahre 1921 zu gedenken. Die 22 Personen starke Corona bestehend aus Ludovicen, Freunden, Familienangehörigen, sowie dem Kartellbruder Helmut Wöss v/o Mercator ,einer Philisteria Mercatura zu Augsburg und einer Ferialis „Freie Burschenschaft Falkenstein zu Salzburg“,der extra aus Stuttgart angereist war, fanden einen von unserer Bundesschwester Martina wunderschön gestalteten Peterskeller vor. Bevor das Stiftungsfest offiziell begann, hatte die Chargia für ein angemessenes Abendessen gesorgt das großen Anklang fand.

Frisch gestärkt schlug um 19:15 unser Ehrenphilister Remus den Chargeneinzug an. *„Nach der Begrüßung durch den Senior Bb Puffo (Consenior: Bb Canaletto; Fuxmajor: Bb Achilles) ging dieser auf das aktuelle Datum ein: Von der Völkerschlacht bei Leipzig (1813), dem Wartburgfest in Eisenach (1817) und der Gründung der Deutschen Burschenschaft in Jena (1818) bis zur Ankündigung des 1. Transistorradios in Serie durch Texas Instruments (1954). Der Festvortrag handelte dann von der Geschichte des Hauses Ludwigstraße 11 (Kauf, Zerstörung im II. Weltkrieg, Wiederaufbau) in interessanten Bildern. Heute dient das Kellergeschoß der Ludovicia als Konstante.“

„Nach Bundescantus und Totenehrung versuchte sich Bb Canaletto an einer zeitlich passenden aber schwierig zu formulierenden Damenrede unter dem Motto „Herbst und Damen – Ein Vergleich“. Nicht so glitschiges Parkett war zu Ehren der Damen der Kantus „Gold und Silber“. Unter der Rubrik „Wortmeldungen“ konnten gleich vier Zipfel-Überreichungen verzeichnet werden: EPh Remus übergab einen persönlichen Sektzipfel an Bs Ilse Hagn, die kürzlich einen runden Geburtstag feiern konnte. Bb Cäsar leitete den Chargenzipfel von 1985 nach 40 Jahren an Bb Achilles weiter, den Zipfel „Störtebeker s/lb Cäsar“ an dessen Enkel Bb Passat und einen weiteren mit Widmung „Wotan s/lb Cäsar“ an dessen Enkel Bb Wotan II. Die ergreifende Stimmung nutzte Kartellbruder Helmut Wöss v/o Mercator, um sich bei den Ludovicen sowohl für die Einladung als auch die freundliche Aufnahme zu bedanken. Nach dem Schlußkantus klang das Stiftungsfest harmonisch um 22 Uhr aus.“


Gez. Wilhelm Lohmar v/o Agrippa

  • *Diese Textpassagen von PhX Remus sind aus der „IN-CORONA“ Nr. 11 zitiert.

104. Stiftungsfest

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